Meteorologie Wolkenformen
|
|
| Mit freundlicher Empfehlung der |
 |
Anfragen
zur UL-Schulung allgemein sowie zu Terminen (auch individuelle Terminabsprachen
möglich),
Preisen etc. unter: oder direkt
bei der Flugschule Heinz Storch
unter:Tel / Fax
035891 47210 Funk 0177
3425644
www.flugschule-storch.de , info@flugschule-storch.de
(bitte unter
Hinweis auf diese Internetseite) |
| |
| Auf
dieser Seite erscheint regelmäßig Wissenswertes über die Ultraleicht - Fliegerei |
| Heute
zum Thema: |
|
| Meteorologie
Wolkenformen |
|
| Die Fliegerei allgemein und insbesondere die Ultraleicht-Fliegerei ist vom Wetter abhängig wie sonst kaum eine Sportart. Dabei gilt die besondere Aufmerksamkeit der Flieger den Wolken. Aus deren Form, verbunden mit unterschiedlichen Entstehungsweisen, lassen sich Rückschlüsse auf zu erwartendes Wetter ziehen. |
Nach ihrer Entstehung werden die Wolken unterschieden in Cumulus- oder Quellwolken und Stratus- oder Schichtwolken. |
| Cumuluswolken entstehen durch thermische Hebevorgänge. Durch die Sonneneinstrahlung verdunstet Wasser (-dampf) und bildet durch Abkühlung in der Höhe Quellwolken. Wenn es aus Cumuluswolken einmal regnet, dann normalerweise als Schauer. Cumuluswolken erkennt man an der charakteristischen wattebauschartigen Form. |
Stratuswolken entstehen durch Vermischung verschieden warmer Luftschichten, hervorgerufen durch Aufgleitvorgänge. Warme Luftmassen schieben sich auf kalte - oder kalte unter warme -, wobei es aufgrund der unterschiedlichen Taupunkte zur Wolkenbildung kommt. Stratuswolken wirken wie Schleier oder eine geschlossene Decke. Aus ihnen fällt Dauerregen, oft als Nieselregen.
Es kann auch zu Mischformen aus diesen beiden Kategorien kommen, welche dann Stratocumulus heißen. |
Im Gebirge kann es weiterhin zu Staubewölkung kommen. Diese tritt auf, wenn durch ein Gebirge feuchte Luftmassen nach oben gedrückt werden (orografische Hebung = geländebedingte Hebung). Durch die mit dieser Hebung einhergehende Abkühlung der Luft kommt es zur Kondensation. Diese kann in Cumuli als auch in Stratus-Wolken resultieren. |
| Die Wolken werden weiter nach der Höhe ihres Vorkommens unterschieden. |
| Cirrocumulus bzw. -stratus (hohe Schäfchen- bzw. Schichtwolken) finden sich in der höchsten Ebene nahe der Tropopause, ebenso wie Cirrus (Federwolken). Darunter sind altocumulus und Altostratus (mittlere Schäfchen- und Schichtwolken) anzutreffen. In Bodennähe schließlich finden sich Cumulus und Stratus sowie Stratocumulus. |
Von diesem logischen System gibt es Ausnahmen:
Die größte und - nicht nur in der Fliegerei - gefürchtetste Wolke ist der Cumulonimbus (Cb), die Gewitterwolke. Sie erstreckt sich aus bodennahen Schichten bis in die Tropopause oder sogar noch höher. Cb's haben eine typische Ambossform. Die werden von starken, vorauseilenden Böenwalzen begleitet. Manchmal werden Cb's von Altocumulus castellanus (turmartigen Wolken) als Gewittervorboten angekündigt.
Der Nimbostratus ist eine mächtige Schichtwolke, die sich vom Boden bis in 7.000 m Höhe erstrecken kann. Diese Schichtwolke bringt den berühmten Landregen.
Weiterhin gibt es noch Lenticularis, linsenförmige Wolken. Sie entstehen über Kuppen von Leewellen und sind vor allem im Gebirge bei Fönwetterlagen zu sehen. |
|
|